|
|
|
Alternativen zur Pharmakotherapie bei Demenz Joachim Faulstich, Das Geheimnis der Heilung: Wie altes Wissen die Medizin verändert. Auch wenn es in diesem Filmbeitrag nicht um die Heilung von Demenz geht, wird jedem der diesen Film sieht oder das Buch liest, klar, dass diese Heilkräfte auch bei Menschen mit Demenz wirken würden. Wer den üblicher Weise verordneten Medikamenten, Antidementiva, misstraut und sich/seinem Angehörigen schwerwiegende Nebenwirkungen ersparen will, greift in der Regel auf Ginkgo Präparate zurück. Dem Ginkgo Baum werden viele positive Wirkungen auf das Nervensystem und Gehirn zugesprochen. Nootropika auf Basis von Ginkgo biola, sind frei verkäufliche pflanzliche Drogen, die bei empfohlener Dosis allgemein gut vertragen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, trotzdem zählen Ginkgo Präparate zu den am häufigsten genommenen Mitteln. Die Medizin bestreitet die Überlegenheit von Ginko gegenüber anderen Antidementiva. Unterschiedliche Studienschwerpunkte lassen eine vergleichende Bewertung kaum zu. Hier zeigt sich ganz klar die Dominanz der Pharmaindustrie in der Therapieforschung. Psychotherapie, sozial- und milieutherapeutische Ansätze
Derartige therapeutischen Möglichkeiten kommen noch nur in seltenen Fällen zum
Tragen. Sie gelten als zu aufwendig und teuer. Weil sie selten verordnet und angefordert werden, müssen entsprechende
Therapieangebote in der Nähe oft vergebens gesucht werden. In Frage kommen insbesondere trauma- und
verhaltenstherapeutische Techniken. Je früher desto höher die Erfolgsaussichten. Darüber hinaus hat man
gute Erfahrungen mit Musik- und Kunsttherapie gemacht. Homöopathie bei Demenz Persönlich favorisiere ich die Homöopathie, nicht nur bei körperlichen Beschwerden. Mit dem richtigen Mittel können homöopathische Aufbereitungen tiefgehender heilen. Die Kunst dieser Therapie besteht in der Mittelfindung. Diese ist bei Menschen mit Demenz erschwert, insbesondere im fortgeschritten Stadium, wenn der Erkrankte seine Gewohnheiten, Beschwerden oder andere prüfrelevanten Faktoren nicht benennen kann. Inzwischen können wir Ihnen jedoch einige Homöopathen nennen, mit guten Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit gerontopsychiatrische Veränderungen und Demenz. Lesen Sie dazu auch den Bericht aus einem Pflegeheim mit einem naturheilkundlichen Ansatz.
Adressen: Sabine Rossen , Karkfeld 10, 23560 Lübeck, info@sabine-rossen.de Dr. med. Michael Teut , Arzt an der Charite Berlin, mteut@gmx.de , siehe auch Pilotstudie: Komplementärmedizin in der Geriatrie
Magnetstimulation bei Demenz Auf seiner Homepage: www.magnetstimulation.org
, beschreibt der Arzt und Psychiater, Dr. Oliver Seemann, den Erfolg mit dieser Therapie wie folgt: " Nach
unseren Beobachtungen an über 200 Patienten mit Alzheimer und frontotemporaler Demenz
sowie vaskulärer Demenz zeigten sich sehr positive Effekte. Insbesondere hatte die rTMS bei den
meisten Patienten einen günstigen Einfluss auf Sprachfähigkeit, Denkfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit sowie
allgemeines Wohlbefinden. Es kam zu einem teilweise deutlich gesteigerten sozialen Interesse mit verbesserter
Kontaktaufnahmefähigkeit. Die Erfolgsrate liegt hier bei über 80 Prozent. Auch bei leichten kognitiven Störungen
(mild cognitive impairment) kann die rTMS einen Übergang in ein dementielles Stadium verhindern oder zumindest verzögern."
Artikel zum Thema mit Beispielen - Deutsche Fassung - Englische Fassung
|